Philipp Blom erhält Lessing-Preis für Kritik 2026
Der Lessing-Preis für Kritik 2026 geht an den Historiker und Publizisten Philipp Blom. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury einen Autor, der historische Analyse, philosophische Reflexion und öffentliche Intervention auf besondere Weise verbindet.
Die Jury ehrt den Wahl-Wiener, der zeigt, wie Geschichte unsere Gegenwart prägt, kritisch denkt und seine Ideen klar in die öffentliche Diskussion einbringt.
Die Preisvergabe findet am 10. Mai um 11 Uhr im Lessingtheater Wolfenbüttel statt.
"Die Braunschweigische Stiftung vergibt den Lessing-Preis für Kritik, um den geisteswissenschaftlichen Standort Wolfenbüttel zu stärken. Der Kritikbegriff im Sinne Lessings eignet sich dabei besonders gut, um gesellschaftlich relevante Themen zu behandeln und Akzente in der Region zu setzen", sagt Friedemann Schnur, geschäftsführender Vorstand.
Der Preis wird seit dem Jahr 2000 alle zwei Jahre verliehen und zeichnet Kritik als bedeutende, geistige und institutionell unabhängige Leistung aus. Eine Besonderheit des Preises ist, dass der/die Preisträgerin eine Förderpreisträgerin bestimmen darf.
Philipp Blom vergibt den Förderpreis an Noa Jansma, eine niederländische Künstlerin, deren Arbeiten an der Schnittstelle von Kunst, Kritik und digitaler Ökonomie angesiedelt sind.
Vergeben wird der Preis für Kritik von der Braunschweigischen Stiftung, der Lessing-Akademie und der Stadt Wolfenbüttel.
Unter folgendem Link ist die Jurybegründung zu finden:
Weitere Informationen zu den Preisträger:innen finden Sie hier: