Beispielhafte Projekte

Jugend forscht und Schüler experimentieren

Die Braunschweigische Stiftung als Pateninstitution richtete auch 2020 in Kooperation mit der Braunschweigischen Landessparkasse den Regionalwettbewerb Braunschweig 'Jugend forscht' aus. Am 28. Februar präsentierten über 100 Jungforscher und Jungforscherinnen ihre Projekte in der Braunschweiger Dankwardstraße! 

Jugend forscht und Schüler experimentieren ist der größte europäische Jugendwettbewerb in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik. Die 55. Wettbewerbsrunde steht unter dem Motto "Schaffst du!". 

Wer auf Regionalebene gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben. 

Anknüpfend an die hohe Bedeutung des Forschungsstandortes Braunschweig möchte die Braunschweigische Stiftung mit dem Projekt Jugend forscht und Schüler experimentieren wissenschaftliche Inhalte vermitteln und für einen nachhaltigen Transfer in die Praxis sorgen. Gefördert wird das Projekt von der Erich Mundstock Stiftung. Im Jahr 2020 hat zudem die Öffentliche Versicherung Braunschweig den Wettbewerb finanziell unterstützt.

Stipendien Bildende Kunst 2019

Bereits zum vierten Mal vergibt die Braunschweigische Stiftung Stipendien in ihrem Projektfeld „Bildende Kunst“ an regionale Künstler. Das Stipendienprogramm umfasst zwei Stipendien: Ein Vorhabenstipendien und ein Werkstipendium. Das mit 8.000,- € dotierte Vorhabenstipendien ´IDEE´ wird im Jahr 2019 an den Künstler Steve Luxembourg vergeben. Das Werkstipendium ´ABDRUCK´ in Kooperation mit der Städtischen Galerie Wolfsburg geht an Christian Schiebe. 

Im Projektfeld Bildende Kunst fördert die Braunschweigische Stiftung in den drei Sparten: Individualförderung, Förderung kunstvermittelnder Einrichtungen und Würdigung arrivierter Künstler mit ausgeprägtem Bezug zum Braunschweigischen Land. Die Individualförderung hier ansässiger und freischaffender Künstler erfolgt über ein speziell von unserer Stiftung aufgelegte Stipendienprogramm mit zwei Stipendien je Durchgang: Ein Vorhabenstipendium und einem Werkstipendium.

Das mit 8.000 € dotierte Vorhabenstipendium "Idee" soll Künstlern in der Region die Möglichkeit geben, sich auf besondere Weise mit relevanten und zukunftsweisenden Themen oder Ideen auseinanderzusetzen. Gefördert werden professionell arbeitende bildende Künstler, die im Braunschweigischen wohnen und arbeiten oder Vorhaben mit einem ausgeprägten regionalen Bezug. Die Ausschreibung von 2019 ist hier zu finden. 

Das Werkstipendium "Abdruck" ist eine Kooperation mit der Druckwerkstatt in der Städtischen Galerie in Wolfsburg. Ziel dieser Künstlerförderung, ist die Entwicklung neuer, experimenteller Grafikarbeiten und dadurch die Setzung weiterer Akzente in der Kunstlandschaft des Braunschweigischen Landes. Die hier geförderten Stipendiaten und Stipendiatinnen haben die Möglichkeit, in der Druckwerkstatt zu arbeiten und sich dabei professionell von der Städtischen Galerie begleiten zu lassen. Das Stipendium richtet sich an professionelle Künstlerinnen und Künstler - explizit aber auch an Kunstschaffende, die noch keine Erfahrungen mit dem Medium Druckgrafik sammeln konnten. Die Ausschreibung von 2019 ist hier zu finden.

Die Stipendien unterliegen keiner Altersbeschränkung. Im Hinblick auf die vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur in einer Studie angemahnte Unterstützung sogenannter "mid-career"-Künstler sollen diese auch bevorzugt gefördert werden. Die Jury besteht aus fünf Personen und wird den Vorstand unserer Stiftung bei der Förderentscheidung beraten. Diese Personen sind:

Lars Eckert, Lehrbeauftragter Hochschule der Bildenden Künste, Braunschweig
Dr. Anja Hesse, Kulturdezernentin, Braunschweig
Prof. Dr. Susanne Pfleger, Direktorin der Städtischen Galerie, Wolfsburg
Susanne Schuberth, Fachreferentin der Braunschweigischen Stiftung, Braunschweig
Professor Gerd Winner, Freischaffender Künstler, Liebenburg

 Die Pressemitteilung ist hier zu finden. Die Abschlussausstellung der beiden Stipendiaten findet im Sommer 2020 statt. Nähere Informationen dazu folgen. 

Reformationsparament

Der bildende Künstler Gerd Winner lebt und arbeitet seit vielen Jahrzehnten im Braunschweigischen. Als Künstlerehrung intendiert und durch die Braunschweigische Stiftung initiiert sowie gefördert, konnte Winners Entwurf eines Reformationsparaments gemeinsam mit der Paramentenwerkstatt der von Veltheim Stiftung beim Kloster Marienberg realisiert werden. Das Reformationsparament wurde am 31.10.2018 erstmalig präsentiert und für einige Wochen in der Klosterkirche St. Marienberg in Helmstedt gezeigt.

Seit Ende 2018 reist das große Parament zur Reformation (1,20 m x 2,00 m im Metallrahmen freistehend) im Rahmen einer Wanderausstellung durch die Teilregionen der Braunschweigischen Stiftung. Jede Ausstellungsstation wird während der Ausstellungszeit zusätzlich mit kleinen individuellen Veranstaltungen begleitet, die zur Kirche und der Gemeinde passen, wie z. B. einem Künstlergespräch. Weitere Informationen zum Motiv und der Herstellung des Paraments finden Sie auf dem Flyer zum Reformationsparament (Download hier).

Nächste Stationen und Termine 2020 folgen in Kürze.

 

Bisherige Tour:

31.10.2018 bis Anfang Dezember 2018

Klosterkirche St. Marienberg in Helmstedt

 

14.12.2018 bis Ende Januar 2019

Stiftskirche in Bad Gandersheim

 

3. Februar 2019 bis Ende April 2019

St. Petrus Kirche in Wolfenbüttel

 

4. Mai 2019 bis Anfang Juni 2019

St. Marien Kirche in Braunschweig Querum

 

Pfingsten, 9. Juni 2019 bis Ende Juni 2019

Braunschweiger Dom St. Blasii

 

16. Juli 2019 bis Ende August 2019

Klosterkirche Walkenried

 

Reformationstag 31. Oktober 2019 bis Ende November 2019

Lutherkirche Bad Harzburg

 

 

Die Kooperationspartnern in diesem Projekt sind: die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig, die Paramentenwerkstatt der von Veltheim Stiftung beim Kloster St. Marienberg, das Bistum Hildesheim und der Künstler Gerd Winner. Im Interesse der regionalen Vermittlung des Themas „Reformationsparament“ engagiert sich die Braunschweigische Sparkassenstiftung finanziell bei der Wanderausstellung.

Im Folgenden ist der Prozess der Entstehung im Video zu sehen. (Video: Günther Wulff)

Die Stadtfinder

"Die Stadtfinder - Vernetzungskultur neu." ist ein kultureller Spaziergang durch die Stadt. Orte, Plätze und Räume erhalten durch eine vorübergehende kulturelle Nutzung eine neue Konnotation. Durch die überraschende kulturelle Bespielung des Stadtraums werden neue Perspektiven auf die Stadt gezeigt. Auch im Jahr 2020 wird es wieder spannende Folgen in der ganzen Region geben. Aktuelle Informationen sind hier zu finden. 

Im Rahmen der kostenlosen und dezentralen Veranstaltungsreihe werden verschiedene kulturelle Highlights an unterschiedlichen Stationen geboten; so tritt schon mal ein Shantychor in einem Nachtklub auf, eine Blaskapelle spielt mit Rappern im Garten einer Jahrhundertwende-Villa.

Aus der Erfahrung wie wertvoll und inspirierend Kooperationen sein können, möchte die Stiftung Menschen aus den Bereichen Literatur, Musik, Bildende und Darstellende Kunst sowie auch Kommunikation und Design zusammenbringen und vernetzen. Neben dem Vernetzungsaspekt soll das Projekt begeistern und Neugierde wecken, Blickwinkel auf die jeweiligen Orte und Gegebenheiten verändern und neue Zugangsformen zu Kunst und Kultur schaffen und zur Teilhabe motivieren. 

Die Braunschweigische Stiftung hat zudem mit dem Kooperationsprojekt "Die Stadtfinder - Vernetzungskultur neu." den DAVID-Preis 2016 der Sparkassen-Finanzgruppe für kleine Projekte gewonnen. Die Pressemitteilung der Stiftung finden Sie hier. Informationen zum Preis finden Sie auf Seite der Sparkassenstiftungen.

Weiterhin ging die Braunschweigische Stiftung ins Rennen um den Preis der Preise für freiwilliges Engagement. Der Einsatz für das Projekt "Die Stadtfinder" erfährt durch die Nominierung für den Deutschen Engagementpreis 2016 eine besondere Anerkennung.

Mehr Information zu den Stadtfindern finden Sie hier.