Beispielhafte Projekte

Stipendien Bildende Kunst 2019

Bereits zum vierten Mal vergibt die Braunschweigische Stiftung Stipendien in ihrem Projektfeld „Bildende Kunst“ an regionale Künstler. Das Stipendienprogramm umfasst zwei Stipendien: Ein Vorhabenstipendien und ein Werkstipendium. Das mit 8.000,- € dotierte Vorhabenstipendien ´IDEE´ wird im Jahr 2019 an den Künstler Steve Luxembourg vergeben. Das Werkstipendium ´ABDRUCK´ in Kooperation mit der Städtischen Galerie Wolfsburg geht an Christian Schiebe. 

Im Projektfeld Bildende Kunst fördert die Braunschweigische Stiftung in den drei Sparten: Individualförderung, Förderung kunstvermittelnder Einrichtungen und Würdigung arrivierter Künstler mit ausgeprägtem Bezug zum Braunschweigischen Land. Die Individualförderung hier ansässiger und freischaffender Künstler erfolgt über ein speziell von unserer Stiftung aufgelegte Stipendienprogramm mit zwei Stipendien je Durchgang: Ein Vorhabenstipendium und einem Werkstipendium.

Das mit 8.000 € dotierte Vorhabenstipendium "Idee" soll Künstlern in der Region die Möglichkeit geben, sich auf besondere Weise mit relevanten und zukunftsweisenden Themen oder Ideen auseinanderzusetzen. Gefördert werden professionell arbeitende bildende Künstler, die im Braunschweigischen wohnen und arbeiten oder Vorhaben mit einem ausgeprägten regionalen Bezug. Die Ausschreibung ist hier zu finden. 

Das Werkstipendium "Abdruck" ist eine Kooperation mit der Druckwerkstatt in der Städtischen Galerie in Wolfsburg. Ziel dieser Künstlerförderung, ist die Entwicklung neuer, experimenteller Grafikarbeiten und dadurch die Setzung weiterer Akzente in der Kunstlandschaft des Braunschweigischen Landes. Die hier geförderten Stipendiaten und Stipendiatinnen haben die Möglichkeit, in der Druckwerkstatt zu arbeiten und sich dabei professionell von der Städtischen Galerie begleiten zu lassen. Das Stipendium richtet sich an professionelle Künstlerinnen und Künstler - explizit aber auch an Kunstschaffende, die noch keine Erfahrungen mit dem Medium Druckgrafik sammeln konnten. Die Ausschreibung ist hier zu finden.

Die Stipendien unterliegen keiner Altersbeschränkung. Im Hinblick auf die vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur in einer Studie angemahnte Unterstützung sogenannter "mid-career"-Künstler sollen diese auch bevorzugt gefördert werden. Die Jury besteht aus fünf Personen und wird den Vorstand unserer Stiftung bei der Förderentscheidung beraten. Diese Personen sind:

Lars Eckert, Lehrbeauftragter Hochschule der Bildenden Künste, Braunschweig
Dr. Anja Hesse, Kulturdezernentin, Braunschweig
Prof. Dr. Susanne Pfleger, Direktorin der Städtischen Galerie, Wolfsburg
Susanne Schuberth, Fachreferentin der Braunschweigischen Stiftung, Braunschweig
Professor Gerd Winner, Freischaffender Künstler, Liebenburg

 Die Pressemitteilung ist hier zu finden. 

Kunst- und Kulturprogramm Villa von Amsberg 2019

Die Braunschweigische Stiftung plant für 2019 ein umfangreiches Kunst- und Kulturprogramm in der Villa von Amsberg.

Gemeinsam mit der Braunschweigischen Landessparkasse und anderen Kooperationspartnern sind Ausstellungen, Installationen sowie Vorträge geplant.

 

12. Mai bis 16. Juni - Ausstellung "Würde"

Ausstellung "WÜRDE - eine interaktive Kunstausstellung in Bild und Tat". Mehr Informationen zu dem Rahmenprogramm und den Öffnungszeiten finden Sie hier.

 

22. Juni - 19 bis 23 Uhr - Ausstellung "Nur für eine Nacht 2.0" bei der Braunschweiger Kulturnacht

Unter dem Titel "Nur für eine Nacht" realisieren die Braunschweigische Stiftung in Kooperation mit dem Geyso20, Kunstatelier der Lebenshilfe, eine Ausstellung zum Thema Outsider-Art. Außerdem laden die Veranstalter Sie herzlich zur Lesung von Jonas Erzberg um 21 Uhr ein. Der Autor stellt seinem neuesten Roman "Unheilbar glücklich" vor. Der Eintritt ist natürlich kostenlos. Weitere Informationen zum Programm der Kulturnacht finden Sie hier.

 

27. Juni - Vorstellung des Künstlerportals "Künstlerdatenbank und Nachlassarchiv Niedersachsen"

Um 17 Uhr stellen Dr. Annette Schwandner (MWK), Rüdiger Stanko (Künstler), Professor Andreas Bee (HBK), Dagmar Schmidt (BBK) und Axel Richter (Die Braunschweigische Stiftung) die digitale Künstlerdatenbank vor. Bildende Künstlerinnen und Künstler des 20. Jahrhunderts haben Niedersachsen nachhaltig geprägt. Ihre Nachlässe gilt es zu bewahren und der Öffentlichkeit dauerhaft zugängig zu machen. Ebenso gestalten Künstlerinnen und Künstler im 21. Jahrhundert die gegenwärtige Kultur des Landes Niedersachsen. Das Portal "Künstlerdatenbank und Nachlassarchiv Niedersachsen" präsentiert und dokumentiert die Qualität und künstlerische Vielfalt in Niedersachsen. Es stellt Künstlerinnen und Künstler sowie künstlerische Nachlässe vor, vermittelt Informationen, unterstützt die Forschung und Vernetzung untereinander sowie mit Kuratorinnen und Kuratoren und allen Interessierten. Auf diese Weise leistet es einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarmachtung und Entwicklung der Bildenden Künste. Die dazugehörende Datenbank stellt Künstlerinnen und Künstlern sowie Erben langfristig eine Datenbasis zur Verwaltung und Präsentation ihrer Werke zur Verfügung. Alle Interessierten sind herzlich zur moderierten Präsentation eingeladen. Hier geht es zur Einladung und zum Programm.


Hier geht es zu dem Künstlerportal.

 

17. August - POP UP / Galerie 20x20 im Rahmen der Kultviertelnacht

Die Villa von Amsberg wird zur POP UP / GALERIE 20x20. Unter dem Motto 20x20 präsentieren Künstler Ihre Unikate auf dem Format 20cmx20cm, welche (nur) an diesem Tag für 20 Euro erworben werden können. Gemeinsam mit dem Kultviertel e. V. wird der Bankplatz zum Kunstort! Nach fünf erfolgreichen Galerien sind auch dieses Mal wieder 20 unterschiedliche Künstler aus Braunschweig und Umgebung, Berlin und Hamburg dabei. Ihre Gemeinsamkeit bildet das vorgegebene quadratische Format. Alle Künstler werden im Rahmen der POP UP / GALERIE persönlich anwesend sein und freuen sich über viele interessante Gespräche mit allen Neugierigen, Kunstinteressierten und potenziellen Käufern. Bereits in den beiden vorangegangenen POP UP - Ausstellungen konnte man sehen wie vielseitig mit diesem Format umgegangen werden kann. Durch den geringen Kaufpreis soll die Hürde zu unbezahlbarer Kunst überwunden werden, zudem es sich bei den gezeigten Werken ausschließlich um Unikate handelt. Ob Holz oder Beton, klassische Malerei, Zeichnung, Fotografie oder Grafik - die Materialien und Stilrichtungen sind so vielfältig wie die kreativen Köpfe hinter den Werken: freischaffende Künstler, Architekten und Designer.

Mehr Informationen unter diesem Link. 

 

10. - 31. Oktober - Others 100 Andere in einem Raum - eine immersive Klangausstellung von Christian Weiß & Alberto Bernal

Die "Ästhetik des Raumes" ist das zentrale Element des Ausstellungsvorhabens von Bernal & Weiß. Die Besucher*innen werden zu Teilnehmer*innen, Zeug*innen, Kompliz*innen oder auch Akteur*innen. Präsentiert werden sowohl Einzelarbeiten, als auch Arbeiten, die das Duo gemeinsam entwickelt hat. Klang ist das zentrale Element aller Arbeiten - aber, es geht auch darum, mit allen Sinnen zu erleben. So werden die Räume zum Teil auch durch Licht und Gerüche verändert und ermöglichen so ein intensives "Eintauchen". Bernal und Weiß setzen sich in ihren Arbeiten mit (gesellschafts-) politischen Themen auseinander und erzeugen bei den Besucher*innen eine Perspektivverschiebung in der eigenen Wahrnehmung von Wirklichkeit. Es ist ein immer wiederkehrendes Spiel zwischen akustischer Präsenz und physischer Absenz.

 

 
8. - 10. November - Ausstellung Malte Sartorius im Rahmen vom Wochenende der Graphik 

Das "Wochenende der Graphik" ist auch zu Gast in der Villa von Amsberg mit einer Ausstellung vom Braunschweiger Künstler Malte Sartorius. Mehr Informationen folgen in Kürze.

 

 
2. September bis 3. November - Schlummernde Kunst - ein Projekt der Bürgerstiftung Braunschweig

Sie werden sich bestimmt fragen: Was ist schlummernde Kunst? Das sind die kleinen Schätze, die, einstmals mit Begeisterung erworben, heute ein eher kümmerliches Dasein in Mappen, auf Schränken oder hinter dem Sofa fristen. Aber was Ihnen heute nicht mehr gefällt, kann jemand anderen erfreuen, und Ihr Kunstwerk erwacht zu neuem Leben. Die gespendeten Werke werden bei einer Benefiz-Auktion "Schlummernde Kunst", am 10. November, um 11.00 Uhr im Ottmerbau versteigert. Weitere Informationen sind auf der Website der Bürgerstiftung Braunschweig zu finden.

 

Reformationsparament

Der bildende Künstler Gerd Winner lebt und arbeitet seit vielen Jahrzehnten im Braunschweigischen. Als Künstlerehrung intendiert und durch die Braunschweigische Stiftung initiiert sowie gefördert, konnte Winners Entwurf eines Reformationsparaments gemeinsam mit der Paramentenwerkstatt der von Veltheim Stiftung beim Kloster Marienberg realisiert werden. Das Reformationsparament wurde am 31.10.2018 erstmalig präsentiert und für einige Wochen in der Klosterkirche St. Marienberg in Helmstedt gezeigt.

Anschließend reist das große Parament zur Reformation (1,20 m x 2,00 m im Metallrahmen freistehend) im Rahmen einer Wanderausstellung durch die Teilregionen der Braunschweigischen Stiftung. Es sind ca. 20 Stationen geplant (u.a. Braunschweig, Helmstedt, Holzminden, Seesen/Bad Gandersheim, Wolfenbüttel, Salzgitter, Harz, Hildesheim). Jede Ausstellungsstation wird während der Ausstellungszeit zusätzlich mit kleinen individuellen Veranstaltungen begleitet, die zur Kirche und der Gemeinde passen, wie z. B. einem Künstlergespräch. Weitere Informationen zum Motiv und der Herstellung des Paraments finden Sie auf dem Flyer zum Reformationsparament (Download hier). Folgende Stationen sind derzeit geplant (die genauen Termine, auch die der Sonderveranstaltungen geben wir jeweils zeitnah vor Ausstellungseröffnung hier bekannt):

Dezember/Januar   Stiftskirche Bad Gandersheim

Februar/März            St.-Petrus Kirche in Wolfenbüttel

Mai                                 St. Marien in Braunschweig Querum

Juni                                     Dom St. Blasii in Braunschweig

Sommer                       Kloster Walkenried

 

Nun ist das Parament im Kloster Walkenried angekommen. Vom 16. Juli bis ca. Ende August 2019 erfreut es dort in der Klosterkirche die Besucher des Museums und der Gottesdienste. Am Sonntag, 19.07.2019 lädt Pfarrer Reinhard-Haußecker zum Gottesdienst ein, in dem das Reformationsparament besondere Beachtung bekommen wird.

Ab Pfingstsonntag, 9. Juni 2019 macht das Parament nun Station im Braunschweiger Dom. Landesbischof Dr. Christoph Meyns wird das Reformationsparament mit der Figuration des Heiligen Geistes im Pfingstgottesdienst um 10 Uhr präsentieren und deuten. Nach dem Gottesdienst eröffnet der Künstler Gerd Winner, die Ausstellung „Veni Creator Spiritus – Komm Geist der Schöpfung“, in der die Entstehung des Werkes dargestellt ist.

Ausstellung und Parament bleiben bis 26. Juni im Südschiff des Doms und können zu den Öffnungszeiten (täglich von 10 bis 17 Uhr) besichtigt werden. Außerdem zeigt ein kurzer Dokumentationsfilm eindrücklich die Entstehung des kostbaren Paraments. Am 18. Juni 2019 um 18 Uhr bietet Gerd Winner eine Sonderführung durch die Ausstellung.

 Am Samstag, 4. Mai um 18 Uhr sind Interessierte zur Vernissage im Rahmen eines Gottesdienstes in dieK kath. Kirche  St. Marien in Braunschweig Querum eingeladen. Gerd Winner selbst wird anwesend sein und über sein Werk sprechen. Die Predigt im Gottesdienst hält der Künstlerseelsorger des Bistums Hildesheim, Pastor Ulrich Schmalstieg. Das Parament verbleibt bis Anfang Juni in der schönen, neu gestalteten Kirche St. Marien.

Ab 3. Februar 2019 präsentiert die Braunschweigische Stiftung das Reformationsparament in der katholischen Kirche St.-Petrus in Wolfenbüttel. Das Reformationsparament kann dort zu den Öffnungszeiten (09.00 Uhr bis 16.00 Uhr) besichtigt werden. Außerdem zeigt ein kurzer Dokumentationsfilm die Entstehung des kostbaren Paraments. Am Samstag, 09.02.2019, feiert die Gemeinde St.-Petrus um 16.30 Uhr eine Vesper. Der Künstler Prof. Gerd Winner wird anwesend sein und darüber sprechen, was ihn bei der Entstehung des „Feuervogels“ bewegt hat. Die Predigt hält Pastor Ulrich Schmalstieg (Künstlerseelsorger).  Alle Gläubigen und Kunstinteressierten sind herzlich dazu eingeladen.

Am Mittwoch, 30. Januar um 18 Uhr spricht Domina Mechthild von Veltheim in der Stiftskirche in Bad Gandersheim auf Einladung von Pfarrerin Meike Bräuer-Ehgart zum Thema „Die Entstehung und Bedeutung des Reformationsparaments – Figuration des heiligen Geistes“. Alle Gläubigen und Kunstinteressierten sind herzlich dazu eingeladen. Die Paramentenwerkstatt der von Veltheim Stiftung, Kloster St. Marienberg stellte das Reformationsparament nach einem künstlerischen Entwurf von Gerd Winner am Hochwebstuhl her. Die Domina des Klosters, Mechtild von Veltheim, berichtet über diese künstlerische und handwerkliche Höchstleistung, über die Zusammenarbeit mit dem Künstler und den Partnern und über die Paramentik.

Ab 14.12.2018 präsentiert die Braunschweigische Stiftung das Reformationsparament in der Stiftskirche in Bad Gandersheim. Das Reformationsparament kann dort zu den Öffnungszeiten besichtigt werden. Außerdem zeigt ein kurzer Dokumentationsfilm die Entstehung des kostbaren Paraments. Das Reformationsparament bleibt bis zum 31.01.2019 in Bad Gandersheim. Am Sonntag, 13.01.2019, feierte Pfarrerin Meike Bräuer-Ehgart einen speziellen Gottesdienst, der das Reformationsparament in den Mittelpunkt stellte.

 

Die Kooperationspartnern in diesem Projekt sind: die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig, die Paramentenwerkstatt der von Veltheim Stiftung beim Kloster St. Marienberg, das Bistum Hildesheim und der Künstler Gerd Winner. Im Interesse der regionalen Vermittlung des Themas „Reformationsparament“ engagiert sich die Braunschweigische Sparkassenstiftung finanziell bei der Wanderausstellung.

Im Folgenden ist der Prozess der Entstehung im Video zu sehen. (Video: Günther Wulff)

Braunschweigische Biographien

Im Frühjahr 2019 finden in Seesen, Helmstedt und Wolfenbüttel Vortragsveranstaltungen zu Person und Wirken von Martha statt. Der Höhepunkt und Abschluss dieser Veranstaltungsreihe wird das wissenschaftliche Symposium ebenfalls in Braunschweig. Weitere Informationen finden Sie auf auf dem Flyer zur Veranstaltungsreihe.

Das Programm zum Symposium finden Sie hier.

Die Braunschweigische Stiftung hat sich im Rahmen ihrer Zweckerfüllung zur Aufgabe gemacht, Persönlichkeiten, die für das Braunschweigische Land und sein Identitätsverständnis prägend waren, im Rahmen der stiftungseigenen Biographien-Reihe den hier lebenden Menschen erlebbar zu machen. Nach Carl Lauenstein, Heinrich Jasper und Otto Bennemann ist Martha Fuchs nun der vierte Band der von der Braunschweigischen Stiftung herausgegebenen Braunschweigischen Biographien.

Als Oberbürgermeisterin trug Martha Fuchs wesentlich zum Wiederaufbau des zerstörten Braunschweig bei und initiierte den Bau der Stadthalle. Die für ihre Zeit ungewöhnlich emanzipierte, tatkräftige Sozialdemokratin engagierte sich besonders für Bildung und Kultur, denn darin sah sie die Grundlagen für eine humane Gesellschaft und eine funktionierende Demokratie.

Mit Martha Fuchs (1892–1966) übernahm 1959 erstmals eine Frau das Oberbürgermeisteramt der Stadt Braunschweig. Mit ihrer oft unkonventionellen Art hat die überzeugte Sozialdemokratin die politische Kultur der 1950er und 1960er Jahre in Braunschweig geprägt. Mit dem vierten Band in der Reihe der Braunschweigischen Biographien setzt die Braunschweigische Stiftung ihr Vorhaben fort, für das Braunschweigische Land prägende Persönlichkeiten bekannter zu machen und so das Geschichtsbewusstsein der hier lebenden Menschen zu fördern.

Die Biographie ist über info(at)jhm-verlag.de erhältlich.

 

 

Jugend forscht und Schüler experimentieren

Die Braunschweigische Stiftung als Pateninstitution richtete auch 2019 in Kooperation mit der Braunschweigischen Landessparkasse den Regionalwettbewerb Braunschweig 'Jugend forscht' aus. Am 22. Februar präsentierten über 100 Jungforscher und Jungforscherinnen ihre Projekte in der Braunschweiger Dankwardstraße!

Jugend forscht und Schüler experimentieren ist der größte europäische Jugendwettbewerb in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik. Die 54. Wettbewerbsrunde steht unter dem Motto "Frag Dich!". 

Wer auf Regionalebene gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Mitte Mai 2019 in Chemnitz. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben. 

Anknüpfend an die hohe Bedeutung des Forschungsstandortes Braunschweig möchte die Braunschweigische Stiftung mit dem Projekt Jugend forscht und Schüler experimentieren wissenschaftliche Inhalte vermitteln und für einen nachhaltigen Transfer in die Praxis sorgen. Gefördert wird das Projekt von der Erich Mundstock Stiftung.

Die Stadtfinder

"Die Stadtfinder - Vernetzungskultur neu." ist ein kultureller Spaziergang durch die Stadt. Orte, Plätze und Räume erhalten durch eine vorübergehende kulturelle Nutzung eine neue Konnotation. Durch die überraschende kulturelle Bespielung des Stadtraums werden neue Perspektiven auf die Stadt gezeigt.

Im Rahmen der kostenlosen und dezentralen Veranstaltungsreihe werden verschiedene kulturelle Highlights an unterschiedlichen Stationen geboten; so tritt schon mal ein Shantychor in einem Nachtklub auf, eine Blaskapelle spielt mit Rappern im Garten einer Jahrhundertwende-Villa.

Aus der Erfahrung wie wertvoll und inspirierend Kooperationen sein können, möchte die Stiftung Menschen aus den Bereichen Literatur, Musik, Bildende und Darstellende Kunst sowie auch Kommunikation und Design zusammenbringen und vernetzen. Neben dem Vernetzungsaspekt soll das Projekt begeistern und Neugierde wecken, Blickwinkel auf die jeweiligen Orte und Gegebenheiten verändern und neue Zugangsformen zu Kunst und Kultur schaffen und zur Teilhabe motivieren. 

Die Braunschweigische Stiftung hat zudem mit dem Kooperationsprojekt "Die Stadtfinder - Vernetzungskultur neu." den DAVID-Preis 2016 der Sparkassen-Finanzgruppe für kleine Projekte gewonnen. Die Pressemitteilung der Stiftung finden Sie hier. Informationen zum Preis finden Sie auf Seite der Sparkassenstiftungen.

Weiterhin ging die Braunschweigische Stiftung ins Rennen um den Preis der Preise für freiwilliges Engagement. Der Einsatz für das Projekt "Die Stadtfinder" erfährt durch die Nominierung für den Deutschen Engagementpreis 2016 eine besondere Anerkennung.

Mehr Information zu den Stadtfindern finden Sie hier.