Lessing-Preis für Kritik
Seit 2019 ist als dritte preisvergebende Einrichtung die Stadt Wolfenbüttel hinzugekommen. Mit dem Lessing-Preis für Kritik wird, nach dem Vorbild Lessings, Kritik in einem elementaren, fachübergreifenden, auch gesellschaftlich wirksamen Sinn ausgezeichnet, eine bedeutende, geistig und institutionell unabhängige, risikofreudige kritische Leistung.
Es gehört zu der Besonderheit des alle zwei Jahre vergebenen Preises, dass der:die Preisträger:in eine:n Förderpreisträger:in eigener Wahl bestimmt.
Der Lessing-Preis für Kritik 2026 geht an den Historiker und Publizisten Philipp Blom! Die öffentliche Preisvergabe findet am 10. Mai um 11 Uhr im Lessingtheater Wolfenbüttel statt.
| 2000 | Karl Heinz Bohrer (Michael Maar) |
| 2002 | Alexander Kluge (St. Petersburger Cello-Duo) |
| 2004 | Elfriede Jelinek (Antonio Fian) |
| 2006 | Moshe Zimmermann (Sayed Kashua) |
| 2008 | Peter Sloterdijk (Dietmar Dath) |
| 2010 | Kurt Flasch (Fiorella Retucci) |
| 2012 | Claus Peymann (RambaZamba Theater) |
| 2014 | Hans-Ulrich Wehler (Albrecht von Lucke) |
| 2016 | Dieter Wieland (Thies Marsen) |
| 2018 | Elizabeth T. Spira (Stefanie Panzenböck) |
| 2020 | Ines Geipel (Margarita Maslyukova, Ekaterina Melnikova, Ekaterina Pavlenko) |
| 2022 | Vanessa Vu (Moshtari Hilal, Sinthujan Varatharajah) |
| 2024 | Georg Seeßlen (Freunde des Tel Aviv Museum of Art Deutschland e. V.) |
Christine Schultz
Projektverantwortliche
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