2024 Georg Seeßlen
Der Lessing-Preis für Kritik wurde 2024 an den in Bayern und Italien lebenden Publizisten, Film- und Kulturkritiker Georg Seeßlen vergeben. Damit zeichnete die Jury einen herausragenden Kritiker, dessen Werk geprägt ist von einer facettenreichen, kapitalismusskeptischen Medien- und Kunstkritik.
Als Förderpreisträger hat Georg Seeßlen den TAMAD e. V. (Freunde des Tel Aviv Museum of Art Deutschland) benannt. Die Preisverleihung fand in festlichem Rahmen am 12. Mai 2024 im Lessingtheater in Wolfenbüttel statt. Eine umfangreiche Dokumentation über den Festakt, den Preisträger und den Förderpreisträger finden Sie hier.
2022 Vanessa Vu
Der Lessing-Preis für Kritik wurde 2022 an die Journalistin Vanessa Vu verliehen. Damit zeichnete die Jury eine junge, vielseitig aktive Journalistin aus, die sich mit einem scharfen, aufmerksamen Blick nah am Puls der Zeit bewegt.
Als Förderpreisträger:innen hat Vanessa Vu die Künstlerin Moshtari Hilal und den Wissenschaftler Sinthujan Varatharajah bestimmt. Die Preisverleihung fand in festlichem Rahmen am 8. Mai 2022 im Lessingtheater in Wolfenbüttel statt.
Als Folgeveranstaltung im Juni 2023 stand das Gastspiel “Klassenzimmer”, eine Gesprächsreihe von Vanessa Vu an der Schaubühne Berlin, auf dem Programm. Vanessa Vu setzt sich in diesen Gesprächen mit den Lebensgeschichten und Heimatländern ihrer Gäste auseinander. Im LOT-Theater war Prof. Dr. Reza Asghari zu Gast, der Leiter des Entrepreneurship Hub der TU Braunschweig und der Ostfalia Hochschule. Eine umfangreiche Dokumentation über den Festakt, die Preisträgerin und die Förderpreisträger:innen finden Sie hier.
2020 Ines Geipel
Der Lessing-Preis für Kritik wurde 2020 wurde an die Schriftstellerin und Publizistin Ines Geipel vergeben. In ihren Romanen, Essays und literarischen Sachbüchern hat sie es verstanden, die Erfahrungen des Einzelnen immer auch in ihrer politisch-historischen Dimension und als Resonanzraum für die Gegenwart zu erörtern. Als Literaturwissenschaftlerin hat sie sich für die Rehabilitierung von Autorinnen und Autoren in der DDR eingesetzt, die aus politischen Gründen ›unsichtbar‹ gemacht wurden.
Als Förderpreisträgerinnen hat Ines Geipel junge Journalistinnen der internationalen Menschenrechtsorganisation ›Memorial‹ benannt: Margarita Maslyukova, Ekaterina Melnikova und Ekaterina Pavlenko
Die Preisverleihung fand in festlichem Rahmen am 11. Oktober 2020 im Lessingtheater in Wolfenbüttel statt. Eine umfangreiche Dokumentation über den Festakt, die Preisträgerin und die Förderpreisträgerinnen finden Sie hier.